Frühere Gutsherrn und -frauen

Seit über einem Jahr recherchieren wir in Bibliotheken und Archiven ausführlich über "unsere Vorbesitzerinnen und Vorbesitzer", darunter die Familien von Hobe, Koester, Bosselmann und von Graefe.
Einen genaueren Überblick wird es hier bald geben.
Er gab dem Haus sein heutiges Gesicht
Fast 100 Jahre lang befand sich das Gut Goldebee im Besitz der in Wismar angesehenen Familie Koester. Sie schuf nicht nur den das Dorf bis heute prägenden Kirchturm, sie gab auch dem Gutshaus sein heutiges klassizistisches Aussehen.


Aus bürgerlicher in adelige Hand
Von den Erben Koester erwarb Hans Bosselmann das Gut Goldebee. Inwieweit er Gut und Gutshaus prägte, lässt sich nur schwer erahnen. Denn in seinem Besitz verblieb Goldebee nur für wenige Jahre. Er verkaufte es 1899 und verstarb schon im Jahr darauf. Sein Grab befindet sich noch heute auf dem Goldebeer Friedhof.
Mit dem Verkauf gelangte Goldebee wieder in adelige Hände.
Der letzte Gutsherr bis 1945
Seit 1899 war Goldebee im Besitz der Familie von Graefe. In den Folgejahren wurde das Gut aufwendig saniert, viele neue Gebäude entstanden.
Noch zu Lebzeiten seines Vaters übernahm Knut von Graefe (1899-1955) das Gut. Er hat das Gutshaus 1937 renoviert und umgebaut.
Außerdem ließ er im Dorf neue Landarbeiter-Wohnhäuser errichten.
1945 verloren seine Frau und er das Gut. Nach mehreren Zwischenstationen ließen sie sich in Duisburg nieder, wo Knut kaufmännischer Zoo-Direktor wurde.
